technologiewerte.de – Börsenblick Februar 2010

Rückblick Februar 2010

Performance

Der TecDAX der Deutschen Börse AG gab im Februar 2010 um circa 2% nach. Unter den Index-Top-Performern finden sich die Aktien von Drägerwerk, Freenet sowie Dialog Semiconductor; zu den Underperformern zählen die Papiere von Q-Cells, Centrotherm und Solarworld.

Ausblick März 2010

Kalender

o Aixtron:

11.03.2010 Ergebnis für das Geschäftsjahr 2009

12.03.2010 FY/2009 Roadshow London

15.-19.03.2010 FY/2009 Roadshow USA

15.-19.03.2010 FY/2009 Roadshow Europa

24.-25.03.2010 DB Small- and MidCap Conference London

o BB Biotech:

04.03.2010 Jahresbericht per 31. Dezember 2009

29.03.2010 Ordentliche Generalversammlung 2010

o Bechtle:

19.03.2010 Geschäftsbericht 2009

19.03.2010 Bilanzpressekonferenz Stuttgart

19.03.2010 DVFA-Analystenkonferenz Frankfurt

o Carl Zeiss Meditec:

04.03.2010 Hauptversammlung Weimar

17.03.2010 Roadshow Skandinavien

o Centrotherm:

25.03.2010 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2009

o Conergy:

25.03.2010 Veröffentlichung des Konzernabschlusses 2009

25.03.2010 Bilanzpressekonferenz Hamburg

25.03.2010 Analystenkonferenz Hamburg

o Drägerwerk:

17.03.2010 Bilanzpressekonferenz Hamburg

17.03.2010 Analystenkonferenz Frankfurt

o Drillisch:

25.03.2010 Veröffentlichung Jahreszahlen 2009

o Evotec:

22.-23.03.2010 Kempen & Co Life Sciences Conference Brüssel

25.03.2010 FY 2009 Results Presentation Hamburg

o Freenet:

16.03.2010 Veröffentlichung Konzern-Jahresabschluss / Geschäftsbericht 2009

o Jenoptik:

30.03.2010 Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2009

o Kontron:

24.03.2010 Bilanzpressekonferenz

o Manz Automation:

30.03.2010 Geschäftsbericht 2009

o Medigene:

26.03.2010 Veröffentlichung des Jahresberichts 2009

o Morphosys:

02.-04.03.2010 Credit Suisse Global Healthcare Conference London

23.03.2010 Kempen & Co Life Sciences Conference Brüssel

o Nordex:

März 2010 Vorläufiges Ergebnis des Geschäftsjahres 2009

o Pfeiffer Vacuum:

23.03.2010 Gesamtergebnis 2009

o Phoenix Solar:

09.03.2010 Vorläufige Zahlen 2009 (Telefonkonferenz/Webcast)

10.-11.03.2010 Commerzbank Growth & Responsibility Konferenz Frankfurt

o Q-Cells:

24.03.2010 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2009

24.03.2010 Bilanzpressekonferenz

o QSC:

03.03.2010 Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2009

03.03.2010 Veröffentlichung Ausblick für das Geschäftsjahr 2010

03.03.2010 Analystenkonferenz

25.03.2010 Société Générale Telecom Conference Paris

31.03.2010 Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2009

o Rofin Sinar:

17.03.2010 Hauptversammlung (USA)

o Roth&Rau:

05.03.2010 Veröffentlichung vorläufiger Zahlen zum Geschäftsjahr 2009

10.-11.03.2010 Commerzbank Growth & Responsibility Conference

16.-17.03.2010 Jefferies Global CleanTech Conference 2010

31.03.2010 Jahresabschluss 2009

o Smartrac:

15.03.2010 Publication of 2009 Annual Report

15.03.2010 Analysts‘ Conference Call

15./16.03.2010 Roadshow London

17.03.2010 Roadshow Zürich

24.03.2010 Roadshow Mailand

30.03.2010 Roadshow Frankfurt

31.03.2010 Roadshow Paris

o SMA Solar:

10.-11.03.2010 Commerzbank Growth & Responsibility Conference Frankfurt

31.03.2010 Veröffentlichung Geschäftsbericht SMA Gruppe 2009 und Einzelabschluss SMA AG 2009

31.03.2010 Analyst Conference Call

31.03.2010 Bilanzpressekonferenz Frankfurt

o Software AG:

04.03.2010 Deutsche Börse / Equinet Corporate Conference auf der CeBIT Hannover

24./25.03.2010 Deutsche Bank European Small & Mid Cap Conference London

o Solarworld:

25.03.2010 Veröffentlichung Konzernbericht 2009 auf der Solarworld-Homepage

25.03.2010 Bilanzpressekonferenz Jahresabschluss 2009 Bonn

25.03.2010 Analystenkonferenz Jahresabschluss 2009 Bonn

26.03.2010 Internationale Telefonkonferenz

o United Internet:

25.03.2010 Jahresabschluss 2009

25.03.2010 Presse- und Analystenkonferenz

technologiewerte.de – Börsenblick Januar 2010

Rückblick Januar 2010

Performance

Der TecDAX der Deutschen Börse AG gab im Januar 2010 um circa 1% nach. Unter den Index-Top-Performern finden sich die Aktien von Dialog Semiconductor, Drägerwerk sowie Conergy; zu den Underperformern zählen die Papiere von Phoenix Solar, Solarworld und Manz Automation.

Ausblick Februar 2010

Kalender

o Aixtron:

02.-03.02.2010 HSBC Mid Cap SRI Conference

08.-10.02.2010 Thomas Weisel Technology Conference

o Carl Zeiss Meditec:

12.02.2010 Q1-Veröffentlichung und Telefonkonferenz zum 1. Quartal 2010

o Dialog Semiconductor:

11.02.2010 Final Results for the Fourth Quarter and Full Year ended 31 December 2009

o Drägerwerk:

Februar 2010 Vorläufige Zahlen 2009

o Jenoptik:

03.02.2010 Close Brothers Seydler Small & Mid Cap Conference

08.02.2010 Vorabzahlen zum Geschäftsjahr 2009

o Morphosys:

25.02.2010 Year-end 2009 Results – Press Conference and Analyst Meeting

o Pfeiffer Vacuum:

23.02.2010 Vorläufiges Gesamtergebnis 2009

o Phoenix Solar:

02.-03.02.2010 HSBC Small / Mid Cap Socially Responsible Investment Conference

23.02.2010 Piper Jaffray Clean Technology & Renewables Conference

o Q-Cells:

23.02.2010 Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2009

o Qiagen:

08.02.2010 Publication of Quarterly Results 4/09 and Year-End Results 2009

11.02.2010 QIAGEN 2010 Analyst & Investor Day

o QSC:

03.02.2010 Close Brothers Seydler Small & Mid Cap Conference

o Rofin-Sinar:

04.02.2010 1. Quartal Pressemeldung

09.02.2010 1. Quartal Quartalsbericht

o Roth & Rau:

24.-25.02.2010 LBBW Renewable Energies Conference

o Software AG:

04.02.2010 Vorläufiges Ergebnis viertes Quartal/Gesamtjahr 2009

technologiewerte.de – 2 Fragen: Morgentau Solutions GmbH / Förderprogramm

Heute im Kurzinterview: Herr Dr. Philipp Sandner, Geschäftsführer der Morgentau Solutions GmbH, zum Thema „Förderprogramm“.
 
Die Morgentau Solutions GmbH ist ein Spin-Off der LMU München mit Sitz in München, welches auf Software zur Steuerung von optischen Mikroskopsystemen spezialisiert ist.
 
Frage 1: Welche Erfahrungen haben Sie mit Förderprogrammen gemacht?
 
Vor meiner Unternehmerzeit war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Innovationsforschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship an der LMU München, wo ‚Förderprogramme‘ insbesondere in Lehrveranstaltungen bereits ein wichtiges Thema waren. So konnte ich viele geförderte Projekte beobachten und bin zu dem Schluss gelangt, dass es einige wirklich gute Förderprogramme gibt. Besonders wichtig erschien mir dabei die Rolle der Hochschule; das heißt, wenn man von Seiten der Universität einen großen Willen zur Realisierung von Förderprogrammen besitzt, dann kommt das in erheblichem Umfang den zu gründenden Unternehmen zu Gute – eben dies ist der Fall an der LMU München, an der besonders viele EXIST-Förderungen laufen; darunter auch wir. Dazu gehört insbesondere das so genannte EXIST-Gründerstipendium.
 
Das EXIST-Programm ist ein wunderbares Programm für Leute, die an einer Universität studiert beziehungsweise gearbeitet haben und bei denen noch nicht mehr als fünf Jahre verstrichen sind seit der Zeit als Student oder wissenschaftlicher Mitarbeiter. Man muss einen entsprechenden Antrag stellen und dann können bis zu drei Personen bis zu einem Jahr gefördert werden – pro Kopf 2000 Euro bei Nichtpromovierten und 2500 Euro bei Promovierten sowie bis zu 17000 Euro an Sachmitteln und 5000 Euro an Coaching – für drei Personen kommt da bei 12 Monaten schon eine ordentliche Summe zusammen. Sicherlich ist das Programm nicht unkompliziert und auch nicht trivial zu bekommen, doch wird man keineswegs mit Regularien und Formalitäten überhauft; zudem wurden wir in punkto Bürokratie von unserer Hochschule sehr gut unterstützt. Auch in dieser Hinsicht ist das Programm also eine wirklich sinnvolle, staatliche Unterstützungsmaßnahme für Unternehmensgründungen. Resümierend ist festzuhalten: Das EXIST-Gründerstipendium ist eine rundum tolle Förderinitiative zur Anschubfinanzierung eines jungen Unternehmens, die ich nur weiterempfehlen kann.
 
Frage 2: Welche Ratschläge können Sie Jungunternehmern aus dem Hochschulbereich geben?
 
Das allerwichtigste ist die Kombination aus technischem und betriebswirtschaftlichem Wissen, weil viele Techniker den betriebswirtschaftlichen Teil einfach unterschätzen. Sicherlich geht es darum, ein exzellentes Produkt in Perfektion zu entwickeln, doch stets unter der Prämisse, es auch in einer vernünftigen Zeit an den Markt zu bringen. Für ersteres braucht man Techniker, Naturwissenschaftler oder Informatiker und für zweiteres Leute mit betriebswirtschaftlichem Denken, welche Zeit und Finanzen im Griff haben.
 
Entscheidend ist, möglichst schnell ein präsentierbares Produkt zu haben; die Strategie der Markteinführung ändert sich bei jungen Unternehmen oft genug, weshalb man für die erste Iteration nicht zu lange warten sollte.

Externer Link: www.morgentau-solutions.com

technologiewerte.de – Börsenblick Dezember 2009

Rückblick Dezember 2009

Performance

Der TecDAX der Deutschen Börse AG legte im Dezember 2009 um circa 5% zu. Unter den Index-Top-Performern finden sich die Aktien von Manz Automation, Dialog Semiconductor sowie Phoenix Solar; zu den Underperformern zählen die Papiere von Conergy, Smartrac und Drillisch.

Ausblick Januar 2010

Kalender

o BB Biotech:

28.01.2010 Pressemitteilung Portfolio per 31. Dezember 2009

o Carl Zeiss Meditec:

18.01.2010 Cheuvreux German Corporate Conference

o Evotec:

11.01.2010-14.01.2010 J.P. Morgan Healthcare Conference

o Medigene:

11.01.2010-14.01.2010 J.P. Morgan Healthcare Conference

o Qiagen:

12.01.2010 Commerzbank German Investment Seminar

13.01.2010 J.P. Morgan Healthcare Conference

technologiewerte.de – 2 Fragen: ItN Nanovation AG / Hochschulkooperation

Heute im Kurzinterview: Herr Dr. Ralph Nonninger, Vorstand Forschung & Entwicklung (CTO) der ItN Nanovation AG, zum Thema „Hochschulkooperation“.

Die ItN Nanovation AG ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Saarbrücken, welches auf Nanotechnologie im Bereich keramischer Produkte spezialisiert ist.

Frage 1: In welchen Bereichen haben Sie bereits mit Hochschulen zusammengearbeitet beziehungsweise kooperieren Sie aktuell?

Wir arbeiten sehr viel mit Hochschulen zusammen, wobei wir stets versuchen, die Kooperation im Rahmen eines BMBF- oder EU-Projekts zu realisieren. Aber wenn das nicht geht, beauftragen wir Hochschulen auch direkt.

Wir sind als Firma selbst extrem wissenschaftslastig, d.h. es arbeiten 15 bis 20 Doktoren im Bereich der Nanotechnologie, so dass wir wenig Know-How, was unsere Kernkompetenz anbelangt, zukaufen müssen. Allerdings benötigen wir externes Analyse-Know-How: wir entwickeln keramische Schichten für Kraftwerke, um Wärmetauscherrohre zu beschichten, und brauchen hierfür Meßwerte hinsichtlich der Wärmeleitfähigkeit dieser Schichten oder hinsichtlich des Verhaltens dieser Schichten unter bestimmten Bedingungen in Kraftwerken. Alles das können wir selbst im Labor nicht simulieren, weshalb wir auf die Hilfe von externen Forschungsgruppen angewiesen sind, welche Modellkraftwerke besitzen und das simulieren beziehungsweise berechnen können.

Beispielsweise ist die ItN Nanovation im Moment in einem EU-Projekt tätig, in dem es um neue Kühlflüssigkeiten geht. Wir sind hierfür zwar in der Lage, Nanoteilchen und stabile Dispersion herzustellen, aber wir wissen nicht, was sind eigentlich die richtigen Nanoteilchen. Deshalb arbeiten wir mit Hochschulen vom Weitzmann Institut in Israel über die Universität Twente in den Niederlanden bis hin zur KTH in Stockholm zusammen, welche für uns die Modellierung übernehmen und die besten Materialien für Wärmeübergänge bestimmen.

Ein weiteres Beispiel ist unser Bereich „keramische Filtersysteme / Abwasserbehandlung“. Anstatt ein eigenes Biologie-Labor für die Untersuchung kommunaler Abwässer aufzubauen, arbeiten wir hier mit Hochschulen zusammen, die sich genau dieses Spezialgebiet auf die Fahnen geschrieben haben; so mit einem Lehrstuhl der Universität Hannover, der sich mit Abwässertechnik beschäftigt und bestens ausgerüstet ist, so dass er die Leistungsfähigkeit unserer Schichten und Produkte für uns bewerten kann.

Frage 2: Welche Formen der Zusammenarbeit mit Hochschulen planen Sie beziehungsweise würden Sie sich von den Hochschulen wünschen?

Ehrlich gesagt haben wir im Moment keine Wünsche, weil wir zu jedem unserer Teilbereiche passende Partner gefunden haben.

Aktuell planen wir zwei Kooperationen mit der HTW, der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Zum einen geht es, auch hierbei wieder, um das Thema „keramische Schichten“ in Kraftwerken und zum anderen geht es um den Bereich „Filtersysteme bei Aquakulturen“ – es existiert dort ein Lehrstuhl für Meerwasserbiologie und wir sondieren, ob unsere Membranen bei der Fischzucht eingesetzt werden können.

Im Prinzip findet man, wenn man aufmerksam die Forschungslandschaft verfolgt, zu jeder Themenstellung den richtigen Lehrstuhl und es wäre schon das erste mal, dass man nicht begeistert wäre, mit uns als KMU in einem BMBF- oder EU-Projekt zusammenzuarbeiten. Für uns also läuft die Kooperation mit Hochschulen optimal.

Externer Link: www.itn-nanovation.com